Archiv der Kategorie: Spiele

Hasengemetzel in Mayhem Triple

Heute habe ich seit längerer Zeit mal wieder ein neues Computerspiel installiert: Mayhem Triple.

Es ist ein sehr geiler Shooter, in dem die Welt vor angreifenden Killer-Bunnies gerettet werden muss. Obwohl (weil?) die Grafik nicht modern ist, sondern vermutlich auch auf einem SNES laufen könnte, macht das Spiel extrem viel Spaß, und artet direkt in ein Gemetzel aus. Was wohl Killerspiel-Gegner dazu sagen?

Die abstruse Handlung der angreifenden Killer-Bunnies wird vom Protagonisten ohne weitere Zweifel einfach hingenommen, so ist man direkt mitten im Geschehen (oder besser: Gemezel). Das Gameplay kann durch zahlreiche interessante Einfälle begeistern, so kann oftmals mit Objekten interagiert werden. Es gibt auch einige für Jump’n’Runs typische Rätsel.

Neben den massenhaft auftretenden einfachen Hasen gibt es auch fiesere Gegner, wie extrem widerstandsfähige Monsterhasen und Hoden-Bomben abwerfende Penisroboter, die für Abwechslung sorgen. Die Story wird von verschiedenen auftauchenden Protagonisten vorangetrieben, die herrlich politisch unkorrekt sind: An Checkpunkten gibt es die Möglichkeit bei einem Schwarzmarkt-Verkäufer Waffen zu kaufen. Der ist natürlich schwarz ;) Immerhin verkauft er keine Drogen :-D Für länger anhaltenden Spielspaß sorgen einige Erfolge, für die man zum Beispiel versteckte Gegenstände finden muss oder Hasen auf bestimmte Arten töten soll.

Wer auf nette Indy-Spiele steht, sollte es sich mal ankucken. Das ganze ist sogar kostenlos, bei Gefallen darf man dem Autor gerne spenden. Und hier noch der Trailer:

Geschrieben von Kap. Zuletzt geändert am 4. Mai 2013.

StarCraft

Ich mit Socke

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Fakultät Informatik der TU Dortmund wurde unter Anderem mi dem TUDO-Cup ein Starcraft II-Turnier veranstaltet, was ich mir natürlich nicht habe entgehen lassen. Das letzte mal habe ich vor etlichen Jahren Broodwar gespielt, so dass ich einiges neue gelernt habe. Ein kleines bisschen juckt es mir ja in der Maushand, mal SCII auszuprobieren. Schade, dass die Anzahl der Stunden pro Tag so klein ist :-/

Bevor es mit dem Turnier losging, entdeckte ich jedoch noch ein „Kunstwerk“, das irgendjemand bei einer unbekannte Künstlerin in Auftrag gegeben hatte. Diese hat dann schließlich in Kinderschrift sinnlose Fragen an die Wand geschrieben. Sachlich, wie Informatiker natürlich sind, wurde direkt die Frage gestellt „Ist das Kunst oder kann das weg?!“.

"Kunst" im Informatik-Gebäude der TU Dortmund

Nun ging es aber zu StarCraft. Den Organisatoren war es gelungen einige Progamer und auch Semipros einzuladen, die übrigen Plätze sind von Studenten aufgefüllt worden, außerdem hat Herr Prof. Sohler teilgenommen. Ich habe die Chance genutzt und ein Foto zusammen mit Socke gemacht, das nun im Titel prangt.

Der Hörsaal, in dem die wichtigen Spiele stattfanden Der Game-Pool

Gespielt wurde ein Double-Elemination-Turnier, dessen wichtigste Spiele im Hörsaal stattfanden und so zunächst einiges Publikum hatten. Mitten in der Nacht waren allerdings die Spieler fast alleine ;) Ich lag mit den Finalteilnehmern nahezu gleichzeitig erst um 3 Uhr im Bett. Bis dahin haben wir vergnügliche Spiele gesehen. Der Live-Cast aus dem Hörsaal hat zwar leider aufgrund der schlechten Akustik nicht wirklich was getaugt, aber zum Glück hat sich auch Mori bereiterklärt, den TUDO-Cup zu übertragen. Nach neun Stunden hat die ständige Werbung mit dem ekligen Bierbauch-Typ sogar gefruchtet und ich hatte Bock auf ein Wildfire, die Frage is nur, wo kauft man dat???

Das Finale: Socke vs. Delphi

Überraschenderweise haben sich noch relativ viele Leute zu früh morgens eingefunden, um das Finale (das interessante startet ab 33:29) zwischen Delphi und Socke zu sehen. Aufgrund des Double-Elemination war es dann doch nicht so schnell zu ende, wie erhofft, da Socke die erste Runde noch verloren hat, bevor das Turnier dann doch noch gewonnen hat. Anschließend wurden die Preise von Prof. Sohler verliehen.

Glückwunsch an den zweiten Sieger Delphi! Glückwunsch an den Sieger, Socke!

Und was ist danach? Nun, ich kann mich Mori, der in seiner Übertragung nicht nur unmaßen Werbung für koffeinhaltigen Apfelsaft gemacht hat, sondern auch die Coolheit eines solchen Uni-Ereignisses oft betont hat, nur anschließen, dass solche halb-professionellen Turniere öfters von Universitäten veranstaltet werden sollten. Da ich den Organisationsaufwand kennengelernt habe, bewzeifle ich das jedoch. Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Geschrieben von Kap. Zuletzt geändert am 20. November 2013.